Klärschlammasche

Klärschlammasche

Quelle: BAM

Die Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) veranstaltet im Mai 2021 einen Ringversuch zur Analytik für Phosphor in Klärschlamm.

Teilnehmer

Das Ringversuchsprogramm der BAM wendet sich insbesondere an Prüflaboratorien, die aufgrund einer bestehenden oder beantragten Akkreditierung zur Teilnahme an Ringversuchen verpflichtet sind. Darüber hinaus wird auch allen anderen Laboratorien eine Teilnahme auf freiwilliger Basis ermöglicht.

Hintergrund

An der BAM sollen gemäß Klärschlammverordnung und Fachmodul Abfall die als gleichwertig anerkannten Analysemethoden näher untersucht werden (DIN-Normen 6878, 11885, 16171 und17294-2). Zu diesem Zweck werden bis August 2021 an der BAM 15 Klärschlammproben in Fünffachbestimmung mit den genannten Methoden auf ihren Phosphorgehalt untersucht.

Neben diesen BAM-internen Untersuchungen soll ein Ringversuch mit einer Klärschlammprobe stattfinden, an der jeweils beide Aufschlussarten und zwei Analyseverfahren durchgeführt werden. Dieser Ringversuch ersetzt nicht den länderübergreifenden Ringversuch „LÜRV-A-Klärschlamm“. Die Ergebnisse werden nicht im Rahmen der Notifizierung berücksichtigt.

Ablauf

Als Ringversuchsproben verschickt die BAM eine Klärschlammprobe, in der Phosphor zu bestimmen ist. Die Probe soll mit Königswasser in der Mikrowelle und am Rückfluss aufgeschlossen werden, nach DIN 16174 bzw. DIN 13346 (Teil A). Phosphor soll in diesen Aufschlüssen über ICP-MS (DIN 16171) und ICP-OES (DIN 11885) analysiert werden. Eine zusätzliche Anwendung der anderen Methoden ist ebenfalls möglich.

Kosten

Die Teilnahme an diesem Ringversuch inklusive Auswertung und Abschlussbericht ist kostenlos.

Anmeldung

Für die Anmeldung zum Ringversuch wenden Sie sich bitte bis spätestens 1. April 2021 an Frau Sichler unter theresa.sichler@bam.de.